«Ab ufs Maiasäss» – aber nicht alle zusammen
Im vergangenen Jahr konnte die Churer Maiensäss-Fahrt coronabedingt nicht stattfinden, vor zwei Jahren ereignete sich ein tragisches Unglück, bei dem ein Schüler verstarb. Dass der Traditionsanlass in diesem Jahr wieder stattfinden kann, ist der Stadt Chur wichtig. Traditionen seien gerade in Krisenzeiten wichtig für die Bevölkerung und bildeten einen rituellen Anker für die Kinder und Jugendlichen, schreibt sie in einer Mitteilung.
Um die Durchführung coronakonform zu gestalten, steht der Zeitraum zwischen dem 17. Mai und dem 10. Juni zur Verfügung, in welchem die Klassen zu den Maiensässen wandern können. Eine Maximalzahl der Klassen, die am selben Tag aufbreche, sei festgelegt, heisst es weiter. So könnten übergrosse Menschenansammlungen verhindert werden.
Der Abschluss soll dann digital stattfinden. Am 10. Juni werde in jeder Klasse eine Videobotschaft abgespielt. Diese zeige neben dem traditionellen morgendlichen Auszug Gruppenfotos, Aufzeichnungen der Jugendmusik Chur sowie die Grussbotschaften. Auch nicht fehlen darf gemäss Mitteilung der obligate, von den Schülerinnen und Schülern sehr geschätzte Satz zum Schluss der Ansprache: «Und mora (am 11. Juni) isch … schualfrei.»
Die Videobotschaft ist im Anschluss auf YouTube frei zugänglich. (sz)