A13-Stau: Pilotversuch über Ostern
An einem Treffen von Strassenverantwortlichen von Bund und Kanton sowie Vertreterinnen und Vertretern der A13-Regionen wurde ein Problem diskutiert, welches schon länger zu einem grossen Ärgernis für zahlreiche Gemeinden wurde: Staus auf der A13. Als störend wurden vor allem auch die daraus resultierenden Folgen wahrgenommen. Nämlich, dass der touristische Reiseverkehr auf die Kantonsstrassen ausweicht und somit auch immer wieder den Verkehr in den Dörfern zum Erliegen bringt.
Am Plantahof in Landquart konnten sämtliche Vertretungen gemäss einer Kantonsmitteilung ihre Sichtweisen einbringen. «Dabei zeigte sich einmal mehr, dass keine Patentrezepte für eine Lösung zur Verfügung stehen», schreibt der Kanton.
Laut Mitteilung wird aber als erste kurzfristige Massnahme ein Pilotversuch gestartet: Während der Ostertage wird die Durchfahrt durch die Gemeinden Bonaduz und Rhäzüns auf Anwohnende und Zubringende sowie den öffentlichen Verkehr beschränkt. «Dieser Versuch soll Hinweise für allfällige zukünftige Massnahmen geben», schreibt der Kanton.
Weitere mögliche Massnahmen, um die Folgen des Ausweichverkehrs und dessen Entstehung zu reduzieren, seien «die verstärkte Information der Verkehrsteilnehmenden, die Erstellung von Anlagen für Gefahrenwarnung und Geschwindigkeitsharmonisierungen, die Dosierung von Ein- und Ausfahrten, die Verträglichkeit der Ortsdurchfahrten zu erhöhen, die Angebote im öffentlichen Verkehr zu verbessern sowie bauliche Massnahmen».
Im neusten Agglomerationsprogramm Chur sind laut Mitteilung bereits zahlreiche weitere Massnahmen definiert worden. Mittelfristig solle die Lenkung ausserdem über ein Verkehrsmanagementkonzept erfolgen. Eine Arbeitsgruppe des Kantons werde bald die Arbeit dazu aufnehmen. (red)