«Wir sind uns treu geblieben»
Im März dieses Jahres war es endlich so weit: Nach neun Jahren des Wartens brachte die Bündner Band May Day endlich ein neues Album auf den Markt. Das Werk mit dem Titel «VIII» bekam diesen Namen, weil es das achte Album der Band ist. Wie Leadgitarrist Ainga Dobbelaere sagt, haben sie die LP «Gnuag vo eu» vergessen. Denn dieses Werk kam noch zu einer Zeit heraus, als es keine CDs gab.
«'VIII' heisst das Werk aber auch, weil die Zahl Acht Unendlichkeit bedeutet», sagt Dobbelaere. Auf den Namen seien sie in einer «Spunta» gekommen, nach einer ihrer Bandproben. Vier Jahre waren sie mit den Songs, der Musik und dem Album beschäftigt. Und nun, da es endlich da ist, «ist die Freude in der Band riesig», sagt Leadsänger Thomas Graf.
Die Songs auf dem Album «VIII» sind teilweise richtig gesellschaftskritisch. Es geht um Scheinwelten, in denen wir uns bewegen. Um Dinge, die wir besitzen, die aber eigentlich gar nicht uns gehören. Es geht um Prinzipien, die viele Menschen für Geld über Bord werfen.
Doch May Day können auch anders. May Day können auch Balladen singen. Über Liebe. Über Fernweh. Über Heimweh. Und über den Tod. Natürlich alles auf Mundart. Und das Singen übernimmt auf dem neuen Album Thomas Graf. Der Mann aus Sevelen ist seit sechs Jahren die neuste Stimme der Band. «May Day sind sich auch auf dem neuen Album treu geblieben», sagt Graf. Wie treu, könnt Ihr Euch selber anhören beim Song «Rebell a.D».
Wenn May Day Eurer Meinung nach den Award «Band des Jahres 2017» verdient haben, dann votet für die sechs Mitglieder. Und zwar ab nächstem Montag. Dann geht das Voting offiziell los. Bis dahin – viel Spass mit der Musik.