Bündner Kunstmuseum erhält 17 hochkarätige Bilder
Wie das Bündner Kunstmuseum am Mittwoch mitteilt, wurden dem Museum 17 Bilder der Churerin Angelika Kauffmann übermittelt. Die Bilder sind eine Schenkung von Dr. Johannes Fulda aus Maienfeld. Er habe über mehrere Jahrzehnte eine grosse Sammlung von Bildern zusammengetragen. Diese macht er jetzt der Öffentlichkeit zugänglich.
Das Bündner Kunstmuseum könne mit der Schenkung seine Sammlung weiter ausbauen. Es verspricht sich nationales sowie internationales Interesse. «Angelika Kauffmann ist eine in Chur geborene künstlerin von europäischem Rang. Als solche bildet sie nicht nur den Auftakt der Bündner Kunstsammlung, sondern ist für uns auch eine Leitfigur in der Ausrichtung unserer Sammlung», wird Stephan Kunz, Künstlerischer Direktor des Kunstmuseums, zitiert. Ebenfalls war Regierungsrat Jon Domenic Parolini an der Übergabe anwesend. Er sagt: «Die Schenkung bringt das grosse Vertrauen ins Bündner Kunstmuseum zum Ausdruck und unterstreicht die Bedeutung des fruchtbaren Zusammenwirkens von öffentlichem und privaten Engagement.»
Bereits heute ist Angelika Kauffmann ein eigener Saal in der Villa Planta im Bündner Kunstmuseum gewidmet. Ab Februar 2022 sollen die neuen Werke zusammen mit den bisherigen Beständen von Angelika Kauffmann in einer Sonderpräsentation gezeigt werden, heisst es in der Mitteilung.
Angelika Kauffmann (1741-1807) war die bedeutendste europäische Künstlerin ihrer Zeit und wird heute als herausragende Malerin zwischen Klassizismus und Romantik hoch geschätzt. Sie wurde in Chur geboren, wirkte vor allem in Italien und England und starb in Rom. Sie ist heute in den wichtigsten Sammlungen grosser Museen vertreten.