«Mad Heidi»: Co-Produzent verspricht ein blutiges Schweizer Trash-Filmspektakel
Mit «Heidi» schuf die Zürcher Schriftstellerin Johanna Spyri 1879 eine der berühmtesten Kindererzählungen und brachte somit die idyllische Schweizer Bergwelt dem Rest der Welt näher. Nebst den zahlreichen Romanerzählungen sorgten vier Musicals, acht Zeichentrickfilme, sechs TV-Serien, acht Comics und zwölf Spielfilme für die endgültige Etablierung in der weltweiten Popkultur. Das neuste Filmprojekt zum Werk von Spyri zeigt uns aber nun ein brutales Alpenmädchen, das vor Waffen, Gewalt und Blut nicht zurückschreckt.
Das Crowdfunding-Projekt «Mad Heidi» ist ein Trash-, Horror-, Exploitation-Film, der die Schweiz und ihre Kultur ordentlich auf die Schippe nimmt und nur so mit Schweizer Vorurteilen und Klischees jongliert. Exploitation heisst, dass man die Vorurteile zu einem Thema nimmt und mit diesen dann noch mal stark übertreibt.
Einer, der sich in der Trash-Filmwelt gut auskennt, ist der deutsche Kriminalbiologe Mark Benecke. Er wirkte bereits beim Film «Sky Sharks» mit und war nun als Co-Produzent bei «Mad Heidi» tätig.
Darum gehts
In einer dystopischen Schweiz, die unter die faschistische Herrschaft eines bösen Käsetyrannen gefallen ist, lebt Heidi ein einfaches Leben in den Schweizer Alpen. Grossvater Alpöhi tut sein Bestes, um Heidi zu beschützen, aber ihre Sehnsucht nach Freiheit bringt sie bald in Schwierigkeiten mit den Schergen des Diktators. Das unschuldige Mädchen verwandelt sich in eine schlagkräftige Kämpferin, die sich aufmacht, das Land von den wahnsinnigen Käsefaschisten zu befreien.