«Früher sammelte die ältere Generation den Mist für die Gärten ein, während er heute in Form von Kunstdünger in Plastiksäcken gekauft wird. Ich unterstütze ein harmonisches Miteinander, jedoch sehe ich es nicht ein, dass Pferdemist ausserhalb von Wohnquartieren ein Problem darstellt», kommentiert S. S. auf Facebook. «Zudem beobachte ich häufig, wie Fussgänger ihre Geschäfte auf den Reitwegen hinterlassen, während sie zahlreiche Taschentücher verstreuen. In meinen Augen ist das weitaus unangenehmer und echt eklig», hakt sie nach. M. S. meint, dass man Hunde und Pferde nicht in denselben Topf werfen könne. Ein weiterer Leser, ebenfalls mit den Initialen M. S. witzelt: «Mein Hund ist Vegetarier, kann ich dann den Kot auch liegen lassen?»
R. R. kontert: «Scheisse bleibt Scheisse, also alle sollten ihre Scheisse aufnehmen ob Hunde, Pferde, Esel oder Kühe.» Darauf antwortet A. S.: «Weisst du, wie viel so ein Haufen wiegt? Also mitnehmen nicht möglich. Was ich tue, wenn sinnvoll und machbar, ich schaufle es mit den Schuhen oder einem Holzstück an den Rand. Mehr geht nicht. Sonst müssten umsetzbare Lösungen geboten werden.» A. L. wirft Fragen in den Raum: «Gibt es in Malans irgendwo Stationen, wo Behälter und Mist-Boy bereitstehen? Bei Kutschen ist das kein Problem zum Mitnehmen. Beim Ausritt gestaltet sich dass etwas schwierig.» Kommentatorin M. S. weiss eine mögliche Antwort: «Eine Militärschaufel lässt sich super klein zusammenfalten. Wenn das entleerte Glück auf der Strasse oder Trottoir passiert, kann man es mit einer kleinen Schaufel an den Rand bringen.» Motorisierte sollten ihren Abgaschemie-Feinstaub und ihren Reifenabrieb «zusammensammeln» müssen. «Ich bin für tierische PS», kommentiert zudem W. R. auf «suedostschweiz.ch». Trotz vielen Pros und Kontras sind mehrere Personen unter diesem Facebook-Post der Meinung, dass Pferdemist vor allem für Rosen wertvollen Dünger darstelle.