Silvaplana gegen fünf weitere Schweizer Dörfer: Geht der Sieg nach Graubünden?
Ende Juli steht fest, welches Dorf das Dorf des Jahres wird. Der Gemeindepräsident Daniel Bosshard freut sich, dass Silvaplana im Oberengadin noch immer im Rennen ist: «Wenn wir gewinnen, würden wir uns sehr freuen und erst einmal darauf anstossen – Viva!». Doch warum soll man für Silvaplana voten?
Silvaplana hat einen neuen Schwung bekommen.»
Daniel Bosshard, Gemeindepräsident von Silvaplana
«Mit dem Julierpass war Silvaplana schon immer ein Durchgangsdorf. Doch mit der Umfahrung, welche es seit sechs Jahren gibt, hat das Dorf neuen Schwung bekommen.» In Silvaplana wurde beispielsweise der Dorfplatz neu gestaltet. Das Dorf ist gemäss Gemeindepräsident nun ein «lebenswertes neues Dörflein und schöner Ferienort» geworden. Dazu ist der historische Dorfteil umgeben von alten Engadinerhäusern. Ebenfalls wurde Silvaplana zu einem internationalen Ziel für Wassersportler im Sommer und Freestyler im Winter. Das Motto für das Passdorf lautet «Ova vent muntagnas» – was Wasser, Wind und Berge bedeutet. «Genau das zeichnet Silvaplana aus – ein Dorf mit Seelandschaft und dem Hausberg Corvatsch», so Bossard.
Diese sechs Finalisten sind noch im Rennen:
– Silvaplana (Graubünden)
– Werdenberg (St. Gallen)
– Giornico (Tessin)
– Stein am Rhein (Schaffhausen)
– Murten (Freiburg)
– Bursins (Waadt)
Hier könnt ihr bis am 28. Juli für euer Lieblingsdorf des Jahres voten. Organisiert wird das Projekt «Schweizer Dorf des Jahres» von der Ringier AG.