Viele Einsätze für die Stadtpolizei Chur
Die Churer Stadtpolizei hat während des Wochenendes rund 30 Einsätze bewältigt. Darunter Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz, ein Selbstunfall, Lärmbelästigungen, Sachbeschädigungen und Hilfeleistungen zugunsten der Bevölkerung, wie es in einer Mitteilung heisst.
Entwendetes motorisiertes Fahrrad
Drei Autofahrer wurden wegen des Hochdrehens des Motors angezeigt. Zudem fiel bei einem der Autofahrer der Atemlufttest positiv aus. Die Polizei zog seinen Ausweis ein.
Ausserdem hielten die Patrouillen eine 25-jährige Elektro-Motorfahrradfahrerin an, welche eine zweite Person auf dem Gepäckträger mitführte. Beide trugen keinen Schutzhelm. Zusätzlich wurde festgestellt, dass die Fahrerin keinen Führerausweis besass und das motorisierte Fahrrad, für welches kein Versicherungsschutz bestand, zuvor entwendet wurde. Bei der Fahrerin wurde eine Blutentnahme angeordnet, wie es weiter heisst.
Die Bündner Polizeiarbeit in Bildern 2021
Selbstunfall mit Elektro-Scooter
Am Samstagnachmittag kam es auch zu einem Selbstunfall eines Elektro-Scooterfahrers bei der Aubrücke. Laut der Stadtpolizei Chur kollidierte ein 76-jähriger Mann beim Abbiegen auf den Fussgängerweg am Rheindamm mit dem Randstein. Der Scooterfahrer kam zu Fall und zog sich eine Kopf- und Armverletzung zu. Ein Rettungswagen überführte ihn ins Spital.
Grosses Personenaufkommen
Des Weiteren musste sich die Stadtpolizei am Wochenende auch mit mehreren Lärmreklamationen auseinandersetzen. Die offenen Gartenwirtschaften und die milden Temperaturen hätten zu grossen Personenansammlungen geführt, heisst es weiter.
Laut der Stadtpolizei erforderten die Durchsetzung der gesetzlichen Ruhezeiten sowie der Corona-Massnahmen einerseits viele Gespräche und anderseits Ermahnungen. Einzelne unbelehrbare oder renitente Personen wurden gebüsst, beziehungsweise zur Anzeige gebracht, wie es abschliessend heisst. (so)