Todesfahrer von Domat/Ems fordert erneut eine mildere Strafe
Das Kantonsgericht Graubünden befasst sich dieser Tage erneut mit einem Fall aus dem Jahr 2017, wie das Newsportal «20min.ch» schreibt. Es geht um den Verkehrsunfall mit Todesfolge einer Bündnerin.
Der Unfall
Am 18. Januar 2017 fuhr der Täter mit massiv überhöhter Geschwindigkeit von Felsberg nach Domat/Ems. Dabei stand er unter dem Einfluss von Cannabis. Er überholte diverse Autos und konnte, als ihm die korrekt fahrende Rollerfahrerin entgegenkam, nicht mehr ausweichen. Er erfasste die damals 26-Jährige und schleuderte sie 43 Meter weit. Sie verstarb noch auf der Unfallstelle.
Das Urteil
Wegen fahrlässiger Tötung wurde der Täter zu einer unbedingten sechsjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Bereits im Oktober 2019 forderte der in der Schweiz aufgewachsene Italiener eine Reduktion seiner Haftstrafe, worauf diese im Jahr 2021 auf 34 Monate gesenkt wurde. Dennoch ging er in Berufung, gemäss «20min.ch» sogar bis vor Bundesgericht, so dass der Fall nun noch einmal neu aufgerollt wird.
Das Gericht werde das Urteil noch diese Woche fällen und Ende Woche verkünden. (red)