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Graubünden

Nach Hitze folgen Blitz, Donner und Hagel: Diverse Schäden nach Gewittern in der Südostschweiz

Am Sonntagabend und in der Nacht auf Montag wüteten Gewitter in der Südostschweiz. So gingen dutzende Meldungen bei den Kantonspolizeien ein – von überlaufenden Schächten bis zu umgestürzten Bäumen.
Nicole Nett
16.06.2025, 10:22 Uhr
gestern um 12:16 Uhr

Eine starke Gewitterfront zog am Sonntagabend über die Südostschweiz. Insgesamt 13 Meldungen gingen allein bei der Kantonspolizei Graubünden ein. Wie Mediensprecherin Anita Senti sagt, sind in Schiers und Jenaz Schächte übergelaufen, die Feuerwehr musste ausrücken und das Wasser abpumpen. In Trans habe ein Blitz in einen Baum eingeschlagen und die Feuerwehr musste das Feuer löschen. Weiter kam es gemäss Senti in Laax zu fünf weiteren Feuerwehreinsätzen, weil Wasser in Garagen und Keller eingetreten sei. Die Stadtpolizei Chur rückte aus, weil ein Baum über die Schanfiggerstrasse krachte und es Abschrankungen auf Baustellen umgewindet hat. Dasselbe Bild zeigte sich in Landquart und Zizers. Auch da mussten Baustellen-Infrastrukturen wieder hergerichtet werden. «Personen kamen in allen Ereignissen keine zu Schaden», so Senti.

St. Galler Polizei hingegen im Dauereinsatz

Anders sah es im Kanton St. Gallen aus, wo die Einsatzkräfte im Dauereinsatz standen und rund 40 Einsätze bewältigen mussten – rund 20 allein wegen umgestürzter Bäume oder Sturmholz auf der Strasse. «Der Schaden kann noch nicht beziffert werden», schreibt die Kantonspolizei St. Gallen in einer Mitteilung.

«

Der Schaden kann noch nicht beziffert werden.»

Zitiert aus Medienmitteilung, Kantonspoilzei St. Gallen

In einem Fall sei ein umgestürzter Baum auf ein parkiertes Auto gefallen, in welchem glücklicherweise keine Personen sassen. «Verletzte Personen sind der Kantonspolizei St. Gallen bis zum jetzigen Zeitpunkt keine bekannt.» Auch Wasserschäden seien ein Thema gewesen.

Im Video einer Leserreporterin ist eindrücklich zu sehen, wie am Sonntagabend in Vilters das Unwetter wütete. Es hagelte in Strömen:

Keine Schäden in Glarus

Wie es auf Anfrage bei der Kantonspolizei Glarus heisst, sind bei ihnen keine Anfragen eingegangen und die Polizei musste wegen des Unwetters nicht ausrücken. Das Gewitter tobte also offenbar mehrheitlich in Graubünden und St. Gallen.

Wie ist eigentlich das richtige Verhalten bei Blitz und Donner? Hier geht es zum Ratgeber-Artikel:

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