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Graubünden

Update zur Schlammlawine bei Bonaduz: Das Gebiet ist derzeit stabil

Südostschweiz
14.12.2023, 10:18 Uhr
gestern um 16:56 Uhr

Kurz nach 17 Uhr am Mittwochabend hat ein Mann aus Scombras bei Bonaduz die Polizei alarmiert und berichtet, sein Haus sei von einer Schlammlawine getroffen worden, er vermisse nun seine Frau. Das schreibt die Kantonspolizei Graubünden in einer Mitteilung. Einsatzteams der Feuerwehr Bonaduz Rhäzüns, der Rettung Chur und der Kantonspolizei Graubünden hätten sich daraufhin vor Ort begeben. Laut der Polizei gelang es dem Ehepaar noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte, wieder miteinander in Kontakt zu treten.

Die Feuerwehr befreite den im Haus eingeschlossenen Mann. Daraufhin wurden beide Personen zur Untersuchung nach Chur ins Kantonsspital Graubünden gebracht. Um das weitere Vorgehen zu bestimmen, holt der Führungsstab der Gemeinde Bonaduz verschiedene Spezialistinnen und Spezialisten hinzu. Laut der Polizei wurde die Sculmserstrasse aus Sicherheitsgründen gesperrt. Laut dem Gemeindeführungststab Bonaduz ist die Strasse seit Donnerstagnachmittag für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen wieder befahrbar. Es müsse jedoch weiterhin mit kurzfristigen Sperrungen gerechnet werden.

Das Gebiet ist derzeit stabil

Zwischenzeitlich habe sich gezeigt, dass das Gebiet oberhalb Scombras derzeit stabil sei. «Im Verlauf des Tages werden durch die Gemeindebetriebe Crestault und der Regiofeuerwehr Bonaduz/Rhäzüns Massnahmen getroffen, um die anhaltenden, grossen Wassermengen im Gebiet kontrolliert abzuführen», heisst es in einer Medienmitteilung des Gemeindeführungsstabs. Ziel der Massnahmen sei, die Lage im Rutschgebiet zu entschärfen beziehungsweise zu beruhigen. (red)

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