«The UnforSeen Variable»
Die Organisation hat sich die Wieder-Integration Obdachloser auf die Fahne geschrieben, die dazu willig und fähig sind. «Die Statue zeigt einen Menschen mit einem Loch, da wo eigentlich die lebenswichtigen Organe sitzen», erklärte die Künstlerin Veronica de Nogales, die die Skulptur geschaffen hatte. Doch sie sei nicht hoffnungslos, denn mit der richtigen Unterstützung könne auch dieser Mensch zum nächsten Unternehmer werden. Durch den Klimawandel würden Menschen zunehmend in prekäre Lagen kommen, begründete Nicole Keller, Geschäftsführerin von Green Up, der Organisatorin des «Climate Hub», die Wahl. Seit 2018 kommt Andrew Funk, Präsident von «Homeless Entrepreneur», nach Davos, um rund 150 Millionen Obdachlosen eine Stimme zu geben, und übernachtet dabei in einem Zelt oder dieses Jahr neben der Skulptur. «Ich stelle fest, dass es jedes Jahr weniger Schnee hat und es wärmer ist», machte er den Bezug zum Klimawandel. Landratspräsidentin Ladina Alioth dagegen nahm das Thema Wohnungsnot ins Zentrum ihrer Ansprache. Sie dankte den Organisatoren dafür, dieses sehr wichtige, aber versteckte Problem sichtbar zu machen. «Denn auch hier in Davos kennen wir Wohnungsnot, und das WEF trägt dazu bei.» Viele Menschen seien in dieser Zeit gezwungen, ihre Wohnungen aufzugeben. «So haben wir auch hier Menschen, die kein stabiles Zuhause und nur ein temporäres Obdach haben.»