Songbird Festival mit vielen Highlights
DZ: Michel Pernet, das diesjährige Festival starten Sie mit Pat Burgener. Warum?
Michel Pernet: Pat Burgener ist für mich der neue Bastian Baker – ein Sunnyboy mit wunderbar positivem Pop-Surf-Sound und eingängigen Melodien zum Mitsingen. Der kommende Superstar der Schweizer Musikszene, garantiert.
Und Pat Burgener hat in Davos das Sportgymnasium besucht …
Das ist richtig. Pat ist emotional mit Davos verbunden und freut sich extrem, gerade hier mit seiner Band eines seiner ersten Konzerte als Headliner eines Festivals spielen zu dürfen. Es wird sein einziges Konzert in diesem Winter sein – noch ist Pat im Winter Snowboard-Profi und hat die Halfpipes dieser Weltcup-Saison zu bereisen.
Am Samstag haben Sie dann eine erste grosse Herausforderung – sie müssen für Troubas Kater die Bühne anbauen …
Das stimmt (lacht). Troubas Kater sind eine absolute Hammer-Band, achtköpfig, mit richtig viel Equipment und Instrumenten, neben den gängigen Instrumenten auch mit Akkordeon, Trompete, Posaune und Sousaphon. Die brauchen eine richtig grosse Bühne. Aber das lohnt sich. Für mich sind Troubas Kater die veritablen Nachfolger von Züri West und Patent Ochsner. Mundart-Musik, wie sie heute klingen muss. Mit grossem Band-Power, klugen Texten und einem extrem charismatischen Frontmann.
Troubas Kater ist aber nicht die einzige Mundart-Band, oder?
Nein. Dieses Jahr beehren uns zwei Mundart-Legenden. Einerseits Sina, die Grande Dame aus dem Wallis. Mit einem neuen, mit Adrian Stern produzierten Album im Gepäck. Und ihrem Pfarrer sicher auch, spätestens als Zugabe. Andererseits Tinu Heiniger, einer der letzten grossen Berner Troubadoure, der vom legendären Gitarristen Hank Shizzoe begleitet wird. Für alle, die bei all den Mani Matter Spezialsendungen gerade in dessen Sound schwelgen.
Was ist das Festival-Highlight?