So handelt ihr bei einem Unfall richtig
Sommerzeit ist Reisezeit – und damit nehmen auch die Pannen und Unfälle auf den Strassen zu. Wenn das Auto, aus welchen Gründen auch immer, liegen bleibt, muss zuallererst der Warnblinker eingeschaltet und die Zündung ausgeschaltet werden. Alle Fahrzeuginsassen sollten das Auto dann auf der dem Fahrbahnrand näheren Seite verlassen, wie Auto-Medienportal.net in einem Ratgeber-Beitrag festhält.
Warnwesten anziehen
Bei einer Panne ist dies in der Regel die Beifahrerseite. Zwar ist das Tragen nicht verpflichtend, sondern nur das Mitführen einer Warnweste für den Fahrer vorgeschrieben, aber vor allem ausserhalb geschlossener Ortschaften empfehlen die Fachleute in den Automobilverbänden allen Fahrzeuginsassen – sofern verfügbar –, eine Warnweste anzulegen, um die eigene Sichtbarkeit zu verbessern.
Am Heck des Autos stehen
Insbesondere an Autobahnen und Landstrassen sollten sich Menschen immer am Heck des Autos abseits des Fahrbahnbereichs oder hinter der Leitplanke aufhalten. Haben alle Personen das Auto verlassen, wird die Pannen- oder Unfallstelle mit dem Warndreieck abgesichert. Es muss mindestens 100 Meter entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung aufgestellt werden. Insbesondere auf Autobahnen sollte der Abstand aber durchaus 150 bis 400 Meter betragen, raten Automobilverbände. Beim Aufstellen des Warndreiecks ist immer auf den Verkehr zu achten. Lässt sich das Auto noch bewegen, sollte es an den äussersten Fahrbahnrand manövriert werden. Dabei gilt grundsätzlich: Eigensicherung geht vor und Vorsicht beim Betreten der Fahrbahn.
Den Rettungsgriff anwenden
Muss eine verletzte Person geborgen werden? Dann kann der sogenannte Rautek-Rettungsgriff helfen: Dazu greift der Retter von hinten rechts und links unter den Achseln der zu rettenden Person nach vorn, fasst mit einer Hand einen der Unterarme unmittelbar vor dem Ellenbogen und mit der anderen Hand das Handgelenk desselben Arms. Bei Verdacht auf Halswirbel- oder Rückenverletzungen ist damit aber Vorsicht geboten. Falls erforderlich, ist der Verunfallte nach der Bergung in die stabile Seitenlage zu bringen.