«Davos 1917» am «Zurich Film Festival»
1917 – der Erste Weltkrieg verwüstet Europa. Im Gegensatz dazu erscheint Davos wie eine Oase des Friedens. Doch in Wahrheit tobt hinter den Kulissen in der neutralen Schweiz ein Agentenkrieg der Weltmächte. Inspiriert von wahren Begebenheiten, erzählt «Davos 1917» die fiktive Geschichte der Bündner Krankenschwester Johanna Gabathuler, die unerwartet zwischen die Fronten der heimlich operierenden Spione gerät. Um ihre uneheliche Tochter zurückzugewinnen, lässt sie sich auf ein tödliches Spiel mit dem deutschen Geheimdienst ein – und wird bei einem riskanten Plan, der über Krieg oder Frieden entscheidet, plötzlich zum Zünglein an der Waage. Die Hauptrolle spielt die 27-jährige Luzernerin Dominique Devenport (unter anderem bekannt aus der Serie «Sisi»). Weitere Hauptrollen übernehmen die bekannten deutschen Schauspielenden David Kross und Jeanette Hain.
Weltpremiere auf dem grünen Teppich
In Kooperation mit dem «Zurich Film Festival» ZFF zeigt SRF interessierten Medienschaffenden am Donnerstagnachmittag, 5. Oktober, die ersten beiden Folgen der sechsteiligen Serie «Davos 1917» an den Press Screenings. Am Freitagnachmittag, 6. Oktober, haben Medienschaffende Gelegenheit, Interviews mit Dominique Devenport und dem weiteren Hauptcast zu führen. Ab 20.25 Uhr am Freitag, 6. Oktober, ist der Hauptcast auf dem grünen Teppich auf dem Sechseläutenplatz anzutreffen (Möglichkeit für Foto- und Videoaufnahmen sowie kurze Statements). Die Weltpremiere findet danach um 21 Uhr im gegenüberliegenden Kino Corso statt.
Grösste SRF-Produktion
«In ‹Davos 1917› versetzt SRF die Zuschauerinnen und Zuschauer in die Zeit des Ersten Weltkriegs. Die fiktive Geschichte rund um die Bündner Krankenschwester Johanna ist inspiriert von wahren Begebenheiten und zeigt auf, wie in der scheinbar neutralen Schweiz verdeckt die Fäden der europäischen Kriegspolitik gezogen wurden. SRF konnte die Schweizer Serie ‹Davos 1917› auch dank der Koproduktion mit ARD Degeto für das hiesige und das internationale Publikum planen und entwickeln», so Susanne Wille, Kulturchefin von SRF. Die historische Spionage-Serie ist mit einem Budget von rund 18 Millionen Franken die bisher grösste SRF-Produktion. Der Finanzierungsbeitrag von SRG/SRF beträgt sieben Millionen Franken. Gedreht wurde in Davos, auf der Schatzalp, im Unterengadin sowie in Deutschland.