Passt im Internet «super» auf Euch auf
Im Schnitt ereignen sich in der Schweiz rund 25‘000 Malware-Angriffe pro Monat. 22 Prozent aller Schweizer Internetnutzerinnen und Internetnutzer wurden bereits Opfer eines Viren- oder Malware-Angriffs. Auf 22 Prozent aller Schweizer Privatcomputer ist kein Virenschutz installiert. Und fast 50 Prozent aller Schweizer Internetnutzerinnen und Internetnutzer wurden bereits Opfer eines Identitätsdiebstahls.
Aus diesem Grund hat die Schweizerische Kriminalprävention beschlossen, diese Woche der Cybersicherheit zu widmen – und hat dafür extra eine Webseite aufgeschaltet. Auch die Kantonspolizei Graubünden hat mitgemacht und in den vergangenen Tagen via Social Media mit kurzen Videos auf die Gefahren im Netz aufmerksam gemacht.
Die Beiträge auf Facebook wurden fleissig geteilt und weiter verbreitet. Und das war schliesslich auch das Ziel der Aktionswoche: das Problem an möglichst viele Menschen heranzutragen.
Wie es vonseiten der Kantonspolizei Graubünden heisst, ist Cyberkriminalität auch in Graubünden ein grosses Thema. Schliesslich würden diesbezüglich bei der Polizei täglich Anzeigen reinkommen.
Fünf einfache Tipps
Mit fünf einfachen Tipps wollen die Experten den Internetnutzerinnen und Internetnutzern helfen, für die eigene digitale Sicherheit zu sorgen. Das Brückenwort dafür lautet «super».
S wie «sichern»: Sichert Eure Daten, bevor sie abtauchen. Sichert diese regelmässig auf mindestens einem zweiten Medium.
U wie «updaten»: Vermeidet Sicherheitslöcher, damit Hacker chancenlos bleiben. Dafür solltet Ihr Euer System, Eure Programme und Apps regelmässig mit der neusten Version updaten.
P wie «prüfen»: Verkehrt geschützt, auch im Internet. Ihr solltet bei Ihrem Gerät überprüfen, ob ein Virenschutzprogramm installiert ist.
E wie «einloggen»: Schützt Eure Zugänge, damit sie niemand knackt. Mit anderen Worten: Loggt Euch nur mit starken Passwörtern ein.
R wie «reduzieren»: Seid vernünftig unterwegs, auch online. Reduziert Betrugsrisiken im digitalen Raum mit einer gesunden Portion Misstrauen.
Wer sich genauer über die einzelnen Punkte informieren möchte, kann dies auf der «super»-Webseite tun. Ausserdem gibt es dort auch einen Test, den man online machen kann, um zu sehen, wie geschützt die eigenen Daten wohl tatsächlich sind.