«Das Veranstaltungsangebot im Glarnerland ist erstaunlich gross»
Die Glarneragenda gibt es schon lange digital. Warum macht man jetzt diesen «Schritt zurück» in die Print-Ausgabe einer Zeitung?
Fritz Rigendinger: Ich sehe es als Schritt vorwärts, um den online Veranstaltungskalender mit den aktuellen Inhalten besser sichtbar und noch bekannter zu machen.
Publiziert wird eine Auswahl an Anlässen. Ist im Kanton kulturell so viel los, dass sich eine Auswahl lohnt?
Das Veranstaltungsangebot im Glarnerland ist erstaunlich gross und vielfältig, mit saisonalen Schwankungen und einer Massierung am Wochenende. Wir werden sehen, ob jede Woche eine Auswahl nötig ist oder ob alle Anlässe in der Veranstaltungsspalte Platz haben.
Grundsätzlich wird die Glarneragenda online nicht kuratiert. Was erhofft man sich davon, dass jeder Veranstalter sich selbst einbringen kann?
Die Einträge auf dem Portal sind kostenlos und die Inhalte stammen von den Nutzern, sind sogenannt «user-generated». Das ermöglicht es, eine grosse Vielfalt abzubilden. Mit dem Schritt in die Zeitung möchten wir Personen und Veranstalter auf die Agenda aufmerksam machen, die diese bis anhin noch nicht oder nicht regelmässig nutzen.
In der gedruckten Glarneragenda werden die Anlässe nicht vollständig erscheinen. Was für Kriterien haben Sie für die Veröffentlichung?
Wir priorisieren kulturelle Veranstaltungen, die öffentlich zugänglich sind. Dazu gehören Konzerte, Lesungen, Tanz- und Theateraufführungen, Filmabende, aber auch Partys, Vorträge, Vernissagen und natürlich die traditionellen Brauchtums- und Grossanlässe wie Fasnacht und Chilbi.