Zivilschutz und Kanufahrer leisten wichtige Aufräumarbeiten im Misox
Nach den schweren Unwettern im Juni hat die Sektion Zivilschutz Graubünden Anfang dieser Woche eine erfolgreiche Aufräumaktion entlang des Flusses Moesa durchgeführt, wie die Regionale Koordinationsgruppe in einem Informationsbulletin mitteilt. Eine Gruppe von zwölf Personen reinigte während zwei Tagen das Gebiet zwischen San Vittore und Sorte. Dabei wurde über eine Tonne Müll eingesammelt, darunter mehr als 500 Kilogramm Metall.
Unterstützt wurde die Aktion durch die Kanufahrer «Gruppo canoisti ticinesi», die bereits im Vorfeld Erkundungsarbeiten durchgeführt hatten. Sie hatten während ihrer zweitägigen Reinigung die wichtigsten Rückstände markiert und somit die Aufräumarbeiten des Zivilschutzes erleichtert.
Wiederherstellung landwirtschaftlicher Flächen
Gleichzeitig wurden auch die Arbeiten zum Schutz und zur Wiederherstellung mehrerer Rückhaltebecken zwischen Lostallo und Piani di Verdabbio abgeschlossen. Diese Becken wurden nach den Hochwasserschäden vom 21. Juni erweitert.
In einem weiteren Schritt wird die Wiederherstellung der von den Hochwassern stark betroffenen landwirtschaftlichen Flächen vorbereitet. Das Projekt soll die betroffenen Landwirte entlasten. In der kommenden Woche wird eine militärische Einheit damit beginnen, landwirtschaftliche Flächen in Soazza und Lostallo zu räumen und den Landwirtschaftsweg in Soazza im Gebiet von Fordeccia wieder zugänglich zu machen. (red)
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