500 Jahre Freistaat der Drei Bünde auf Reisen
Nächster Halt: Geschichte! Mit der Wanderausstellung «Bündner Schätze auf Reisen» tourt ein moderner Container als rollende Schatzkammer durch Graubünden und präsentiert Spannendes und Informatives zur Geschichte und Kultur des Kantons und seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Im Rampenlicht stehen berühmte Kulturgüter ebenso wie persönliche Schätze, die als Leihgaben vor Ort gesammelt werden. So wird das «Tiny»-Museum zum Gesamtkunstwerk, das sich von Station zu Station wandelt und entwickelt, ein rollendes «Wundertruckli» auf Wanderschaft und Schatzsuche. Ein vielgestaltiges Rahmenprogramm begleitet die Entdeckungstour.
Modernes «Tiny»-Museum
Das mobile Mini-Museum zeigt grosse Vielfalt auf kleinem Raum und verbindet packend Vergangenheit und Gegenwart, Wissensvermittlung und Interaktion, Unterhaltung und Austausch. Die Schau nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch die vielgestaltige Geschichte und Kultur des Freistaates. Ein Faksimile des Bundsbriefes vom 23. September 1524, als die Gerichtsgemeinden und Herren der «Drei Bünde» erstmals ihren Zusammenschluss besiegelten, kann ebenso entdeckt werden wie eigens zum Jubiläum editierte Sprachversionen und ihre neusprachlichen Fassungen. Kartenmaterial und eine Chronologie machen die Geschichte des Dreibündenstaates mehrdimensional erlebbar.
Das Herzstück der Ausstellung bildet ein überdimensionierter Setzkasten, der zur grossen Bühne für eine aussergewöhnliche Sammlung wird. Auf seiner Reise durch die Talschaften sammelt die Wanderausstellung Leihgaben der Bündner Bevölkerung ein. Die Aussenseite des Containers ziert eine Bildergalerie spannender Objekte, die von den Bündner Archiven und Museen für diese spezielle Reise ausgewählt wurden. Mit der Fotobox, welche auf der Stirnseite der mobilen Schatzkiste angebracht ist, können die Besucherinnen und Besucher ein Foto von sich machen und ihren Wunsch für die Zukunft Graubündens hinterlassen. Die Fotografie kann man sich selbst per Mail zustellen und/oder für die abschliessende Sonderausstellung im Rätischen Museum freigeben. Für die ansprechende und klar verständliche gestalte-rische Umsetzung des mobilen Ausstellungscontainers zeichnet die Kreativagentur Capisci verantwortlich.