Meine drei liebsten Filme rund um das Fest der Liebe
«Klaus» (2019)
Weil Jesper auf der Postakademie als schlechtester Auszubildender abschneidet, wird er auf eine eisige Insel nördlich des Polarkreises versetzt, auf der sich die Einheimischen gegenseitig aus dem Weg gehen, sich öfters mal auf die Nuss geben und vom Briefeschreiben gar nichts halten. Lange sieht es so aus, als würde Jesper seine Aufgabe im dortigen Postamt nicht erfüllen – bis er zufällig auf einen einsamen Tischler namens Klaus trifft. Eine ungewöhnliche Freundschaft entsteht, die im Dorf aber nicht bei allen gut ankommt.
Der oscarnominierte Animationsfilm aus dem Hause Netflix ist zwar erst zwei Jahre alt, hat aber jetzt schon das Zeug zum Klassiker. «Klaus» verbindet Melancholie, Humor und ganz viel Herz und prangert gleichzeitig an, wie kommerziell und konsumgetrieben das Weihnachtsfest geworden ist. Im Gegensatz zu den Pixar-Filmen von Disney sind die Figuren hier fein ziseliert und wirken wie aus einem liebevoll gezeichneten, ausgiebig schattierten Bilderbuch entsprungen.
«Buddy – Der Weihnachtself» (2003)
«Buddy – Der Weihnachtself» erzählt die Geschichte von Buddy (Will Ferell), der als Baby als blinder Passagier im Geschenksack des Weihnachtsmanns an den Nordpol gelangt. Er wächst als einziger Mensch unter den Elfen auf und erlernt deren Grundlagen. Bald begreift der ungewöhnlich grosse Elf aber, dass er in Wahrheit gar kein Elf ist und macht sich in New York auf die Suche nach seiner wahren Familie. Das Leben in der Metropole mitten in der Vorweihnachtszeit ist für Buddy neu, spannend und zugleich furchtbar.