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Graubünden

Mein Mythos Davos – ein moderiertes Zwiegespräch

Davoser Zeitung
24.04.2022, 17:00 Uhr
gestern um 12:16 Uhr

Die Teilnehmenden kommen aus ganz verschiedenen Lebenswelten und Berufen. Was sie verbindet, ist eine besondere Beziehung zur Stadt im Landwassertal. Die Gäste der ersten Veranstaltung am Mittwoch, 27. April, um 20 Uhr sind in Davos bestens bekannt: Ursula Kistler war während der vergangenen zwei Jahre als Pflegefachfrau im Dauereinsatz gegen Corona. Hans Peter Michel hat als Landammann von 2005 bis 2012 die Geschicke der Gemeinde geleitet. Die beiden verbindet zudem, dass sie sich dem lebenslangen Lernen widmen: Ursula Kistler mit dem körperbetonten pädagogischen Verfahren der Feldenkrais-Methode, Hans Peter Michel – ursprünglich Landwirt – mit dem Studium der Soziologie und Humanbiologie. Wie wurden die beiden zu den Persönlichkeiten, die sie heute sind, und welche Rolle hat ­Davos dabei gespielt?

Zum Gesprächsleiter

Der langjährige Kulturredaktor der NZZ am Sonntag, Manfred Papst, leitet und moderiert die dreiteilige Gesprächsreihe «Mein Mythos Davos» am 27. April, 20. Juli und 11. November. Geboren 1956 in Davos, studierte Manfred Papst Sinologie, Germanistik, Kunstwissenschaft (Lizenziat 1983) und Geschichte (Lizenziat 1988) in Zürich. 1980 bis 1988 arbeitete er zunächst als Lehrer sowie als Korrektor, Übersetzer, Lektor und war Mitherausgeber der Prosa und Briefe von Friedrich Glauser. Von 1989 bis 2001 war er Programmleiter des Buchverlags der Neuen Zürcher Zeitung. Daneben ver­öffentlichte er regelmässige Beiträge zu Literatur und Musik in der NZZ. Als Gründungsmitglied der NZZ am Sonntag war er von 2002 bis 2017 deren Ressortleiter Kultur, seither fest angestellter Autor. Darüber hinaus engagiert er sich in verschiedenen Institutionen zur Kulturförderung. Papst erhielt verschiedene Auszeichnungen, unter anderem den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik 2015. (pd)

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