Deshalb werden rote Linien auf dem Churer Strassenpflaster zu sehen sein
In Chur wird am Freitag, 7. Juni, eine Aktion zur Bekämpfung von Littering durchgeführt. Mit roten Fäden, die den Weg zur nächsten Entsorgungsmöglichkeit weisen, soll das Bewusstsein für die korrekte Abfallentsorgung gestärkt werden, wie die Stadt in einer Medienmitteilung schreibt. Die Aktion wird vom Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering (Igsu) organisiert.
Die roten Linien sollen deutlich machen, dass die nächste Entsorgungsmöglichkeit nur wenige Schritte entfernt ist. Regina Wollenmann, Leiterin des Werkbetriebs der Stadt Chur, hebt die Wichtigkeit dieser Aktion hervor: «Chur hat ein dichtes Netz an Abfallkübeln. Die Botschafter-Teams der Igsu machen auf witzige Art darauf aufmerksam, dass es keinen Grund gibt, den Abfall liegen zu lassen.» Bereits in den Tagen vor der Aktion sind Igsu-Botschafter in Chur unterwegs, um Passantinnen und Passanten zu ermuntern, ihre Abfälle korrekt zu entsorgen.
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«Um die Bevölkerung für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, setzen wir auf Humor, kreative Aktionen und persönliche Sensibilisierungsgespräche durch unsere Igsu-Botschafter», erklärt Nora Steimer, Geschäftsleiterin der Igsu. Neben der Aktion «Der rote Faden» führen die Botschafter-Teams auch weitere aufmerksamkeitsstarke Initiativen durch. Sie begleiten nicht nur die Aktionen, sondern sind mit ihren Recyclingmobilen in der Stadt unterwegs, um im direkten Gespräch die Bevölkerung zu sensibilisieren. (red)