Andrea Francesco Todisco erhält den Bündner Kunstpreis
Das Schaffen von Andrea Francesco Todisco ist durch die Landschaft des Kantons Graubünden geprägt. Das schreibt das Bündner Kunstmuseum in einer Mitteilung. Geboren und aufgewachsen in Rhäzüns, befasst er sich mit den Kräften der Natur und lässt daraus Installationen, Videoarbeiten und Skulpturen hervorgehen. «Der Künstler arbeitet mit den spezifischen Eigenschaften von Erde, Wasser, Schnee oder Holz und legt die Geschichten frei, welche in diesen wandelbaren Materialien ruhen», so das Museum.
– Zitiert aus Medienmitteilung, Bündner Kunstmuseum
Die Installation Anker und Erde zeigt einen mit Erde beladenen Anker, der in der Luft schwebt. Er soll den Eindruck erwecken, dass wir uns unter der Wasseroberfläche befinden. Wie es in der Mitteilung heisst, werden die Werke des 24-Jährigen zu Sinnbildern einer Welt, in der unsere Beziehung zur Natur auf poetische Weise beleuchtet. Mit dem Kunstpreis des Bündner Kunstvereins werde die erzählerische Kraft von Todiscos Schaffen ausgezeichnet und sein bewusster Umgang mit den grundlegenden Elementen der Erde gewürdigt. (red)
Die Ausstellung von Andrea Francesco Todisco findet im Rahmen der nächsten Jahresausstellung der Bündner Künstlerinnen und Künstler 2023 statt – als Einzelpräsentation.