Kulturplatz-Festival zum Achten
Zum achten Mal findet am Samstag das Kulturplatz-Festival im Churer Stadtgarten statt. Wie die Organisatoren schreiben, wollen sie mit einem breiten Programm regionalen und nationalen Kulturschaffenden eine Auftrittsplattform bieten. So gibt es auf einer Open-Air-Bühne nun ein vielfältiges Programm. Eröffnet wird das Kulturplatz-Festival von der jungen Singer-Songwriterin Any Sabadi aus Zizers, welche 2020 ihre erste Single herausgegeben hat und sich durch das Experimentieren mit einer Loopstation auszeichnet.
Vom Bündner Literaturpreis bis zu tiefgründigen Melodien
Der 2021 mit dem Bündner Literaturpreis ausgezeichnete Luca Maurizio bringt, wie die Organisatoren schreiben, poetische Lieder und scharfsinnige Satire an unserer Gesellschaft auf die Bühne.
Eine spannende Improvisation im Dialog verspreche der in Chur aufgewachsene Pianist und Komponist Duri Collenberg und die ebenfalls in Chur aufgewachsene Autorin Martina Caluori, welche «Weisswein zum Frühstück» harmonisch, mal poetisch und dann in intensivem Kontrast präsentieren werden.
Auf persönliche und authentische Art und Weise teile die Bündnerin Julie Fox mit der Hörerschaft selbst komponierte Texte mit tiefgründigen Botschaften und eingängigen Melodien.
Identität und Entertainment
Daniel Mezger ist Glarner Autor und performt am Festival aus seinem Buch «Als ich einmal tot war und Martin L. Gore mich nicht besuchen kam», das ein rasanter und nicht ganz wahrheitsgetreuer Monolog über Identität, Selbstdefinition und all die grossen Erzählungen der Popmusik ist. Weiter im Stadtgarten präsentiert sich die Bündnerin Dina Sennhauser, welche sich in der Performance «Nr. 22» mit Themen wie Zugänglichkeit, Inklusion, Planbarkeit sowie Entertainment kritisch auseinandersetzt.