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Graubünden

Kokainfund in Bündner und Glarner Coop-Filialen

Südostschweiz
20.06.2020, 08:47 Uhr
gestern um 16:30 Uhr

Ist die Rede von Peru, dann denken wohl die meisten an die flauschigen Alpakas, den Machu Picchu oder Bananen. Die meisten Bananen, die bei uns verkauft werden, stammen aus diesem Andenland. Tragischerweise ist Peru aber nicht nur für seine leckeren Bananen bekannt, sondern auch als einer der grössten Kokainmärkte der Welt. Jetzt haben sich die gelb-gekrümmte Frucht und das weisse Gold eine Lieferung geteilt. Denn wie die Bundesanwaltschaft gegenüber «20 Minuten» bestätigt, wurden rund 140 Kilo Kokain in mehreren Coop-Filialen in den Kantonen Glarus, Graubünden, St. Gallen und Tessin sichergestellt. Die Lieferung soll von Holland her in die Schweiz gekommen sein, Ursprung sei aber Südamerika, schreibt die Bundesanwaltschaft.

Die Ware befand sich in Bananenschachteln. «Kurz nach der Lieferung kam die Polizei zu uns und kontrollierte die Paletten. In der untersten Schachtel wurden sie dann fündig», so ein Filialenmitarbeiter gegenüber «suedostschweiz.ch». Neben den Drogen seien in den Schachteln auch ein Peilsender gefunden worden. Gemäss der Bundesanwaltschaft, betrage der Wert der Droge mehrere Millionen Franken. 

Gegen die unbekannten Täter werde ermittelt. 

 

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