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Graubünden

Kanton Graubünden bezahlt 155'000 Franken und rettet somit die Kletterhalle Küblis

In Küblis steht eine öffentliche Kletterhalle, die dringend saniert werden muss. Lange war die Zukunft ungewiss, doch nun gibt es vom Kanton Graubünden eine Finanzspritze.
Nicole Nett
19.06.2025, 16:50 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Der Kletterhalle Rätikon des Schweizerischen Alpen-Clubs (SAC) in Küblis fehlte ein grosser Batzen Geld zur Realisierung einer neuen, modernen Anlage. Davor war die bestehende, in die Jahre gekommende Halleninfrastruktur bei einer Sicherheitskontrolle durchgefallen. Jetzt bezahlt der Kanton Graubünden bis zu 155'000 Franken an die öffentliche Einrichtung. Projektleiter Christian Nett zeigt sich erleichtert. Er sagt: «Damit ist eigentlich die Finanzierung gesichert.» Die noch fehlenden Beträge sollen über einen Übergangskredit gedeckt werden – eine Lösung, die laut Nett durch Hilfe der Gemeinde realistisch sei. Dies sagt er gegenüber Radio Grischa. Die Gesamtkosten für die Sanierung betragen 745'000 Franken.

Deutliche Erleichterung im Team

Nach Jahren der Unsicherheit herrscht spürbare Erleichterung: «Die Stimmung war natürlich sehr positiv und gut. Die ganze Arbeit, die wir in den letzten Jahren geleistet haben, hat sich gelohnt. Nun fällt uns ein Stein vom Herzen.» Das Projekt könne nun endlich «fliegen», so Nett.

«

Nach der ganzen Vorarbeit fällt uns nun ein Stein vom Herzen.»

Christian Nett, Projektleiter Kletterhalle Rätikon

Sanierung startet diesen Herbst

Der Zeitplan nimmt gemäss dem Projektleiter Formen an. Nett sagt: «Ich denke, wir können in den nächsten ein bis zwei Monaten einen genauen Baustart terminieren.» Die Planungen sind weit fortgeschritten – trotz unklarer Finanzierung wurde parallel daran gearbeitet. Ziel sei es, möglichst wenig Ausfallzeiten für die Kletterszene der Region zu verursachen.

Wiedereröffnung noch in diesem Jahr?

Ob eine Wiedereröffnung noch in diesem Jahr realistisch ist, bleibt offen. Nett sieht Chancen, dass man im Herbst «möglichst weit kommt», möchte aber kein fixes Datum nennen. Mit dem finanziellen Rückenwind des Kantons ist aber der Grundstein gelegt.

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