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Graubünden

Kind wird unter einstürzendem Iglu begraben und stirbt

Südostschweiz
17.02.2021, 09:46 Uhr
heute um 16:30 Uhr

Ein Vater und sein siebenjähriger Sohn befanden sich am Dienstag in Tarasp in einem selbst gebauten Iglu. Wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilt, stürzte das Iglu nach 11 Uhr ein und begrub die beiden unter den Schneemassen. Der Vater konnte sich befreien und suchte gemeinsam mit weiteren Personen nach dem Jungen. Eine Viertelstunde nach dem Einsturz konnte dieser schliesslich befreit werden und die Anwesenden begannen mit der Reanimation.

Ein Ambulanzteam des Spitals Scuol sowie eine Rega-Crew übernahmen die Reanimation und brachten den Jungen ins Kantonsspital Graubünden nach Chur. Trotz aller Bemühung verstarb der Siebenjährige im Spital, wie es weiter heisst.

Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft habe die Kantonspolizei Graubünden die Ermittlungen zu diesem tragischen Unfall vor Ort aufgenommen. Die Angehörigen wurden vom Care Team Grischun psychologisch betreut. (so)

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