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Graubünden

Kantonspolizei Glarus warnt vor dem vermeintlich unverhofften Geldsegen

Südostschweiz
26.10.2022, 16:57 Uhr
heute um 12:16 Uhr

Bei der Kantonspolizei Glarus sind in den letzten Tagen mehrere Meldungen über gefälschte Schreiben eingegangen. Wie die Kantonspolizei mitteilt, sind die Schreiben persönlich adressiert und versprechen dem Empfänger oder der Empfängerin die Aussicht auf eine Erbschaft. Als vermeintlicher Absender wird ein ausländischer Anwalt angegeben, der die Nachkommen eines verstorbenen Mandanten suche. Dieser soll angeblich ein grosses Vermögen hinterlassen haben, für welches nun eine erbberechtigte Person gesucht wird.

Bei diesem Vorgehen handelt es sich um eine Variante des Phänomens «Vorschussbetrug». Um an die Auszahlung zu gelangen, wird unter irgendwelchen Vorgaben eine Vorauszahlung von Gebühren verlangt. Zur Auszahlung kommt es letztlich nie. Diese Betrugsform wird auch mit Versprechungen zum Beispiel bei Lotteriegewinnen angewendet.

Niemals Geld überweisen

Die Kantonspolizei Glarus rät allen Betroffenen, solche Briefe und auch Mails zu ignorieren. In keinem Fall soll man Kontakt mit dem Absender aufnehmen oder Geld überweisen. Zudem soll man wachsam sein und keine persönlichen Informationen preisgeben.

Weitere Informationen zum Thema gibt es unter www.cybercrimepolice.ch sowie auf den Seiten der Schweizerischen Kriminalprävention www.skppsc.ch und www.s-u-p-e-r.ch.

(kapo/gos)

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