Kampfansage an die Stechmücke: So könnt ihr euch vor den lästigen Stichen schützen
Auch wenn der Sommer bisher zu wünschen übrig liess – an Stechmücken fehlt es nicht. Diese lauern bei schönem Wetter im Freien und besonders gern in unseren Schlafzimmern. Weshalb sie stechen und was dagegen zu tun ist, erklärte Apothekerin Monika Fehr von der Steinbockapotheke im Interview mit der «Südostschweiz» im Jahr 2022.
Gerüche locken Mücken
«Mach das Licht aus, das zieht Mücken an», oder «gehe nicht verschwitzt ins Bett, die Mücken werden dich auffressen», sind Sätze, die wir alle aus unserer Kindheit kennen. Doch was genau zieht die Mücken eigentlich an? «Alles davon», sagt Apothekerin Fehr. «Alles, was riecht, alles, was hell ist, menschliche Wärme und sogar Schweiss finden Mücken attraktiv.» Doch weshalb werden einige Menschen deutlich öfter gestochen als andere? «Das ist nicht restlos geklärt», so Fehr, «vielleicht liegt es an der Zusammensetzung des Schweisses, vielleicht aber auch an der Ernährung einer Person.» Es gäbe schlicht Menschen, die für Mücken attraktiver seien, als andere.
Alles, was riecht, alles, was hell ist, menschliche Wärme und sogar Schweiss finden Mücken attraktiv.»
Monika Fehr, pensionierte Apothekerin
Nächtliche Besucher
Sind die Mücken einmal da, wollen sie auch Blut – zumindest die Weibchen. Sie benötigen die das darin enthaltene Eisen und Protein, um sich fortpflanzen zu können. Aktiv werden die Stechmücken vor allem während der Dämmerung oder in der Nacht. Ausnahme ist die auch tagaktive Tigermücke, die sich bereits im Tessin niedergelassen hat. Doch was hilft gegen die lästigen Stiche und das ohrenbetäubende Surren, das einem nachts den Schlaf raubt?