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Graubünden

Jugendliche gestehen Sachbeschädigung und Brandstiftung in Flims und Ilanz

Südostschweiz
03.03.2022, 07:46 Uhr
gestern um 16:56 Uhr

Vier junge Einheimische im Alter zwischen 14 und 17 Jahren haben im Januar dieses Jahres in Unterschiedlicher Zusammensetzung in Flims und Ilanz Straftaten begangen. Das geht aus einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Graubünden hervor. Sie beschmierten Abfalleimer, Verkehrstafeln, Werbeplakate, Sicherungskästen, einen Bahnwagen und andere Gegenstände mit Filzstift – und einer der Beschuldigten zündete einen Handtuchspender in einer öffentlichen Toilette in Brand.

Darüber hatte auch der Flimser Gemeindevorstand Ende Januar informiert. Es war die Nacht des 14. Januar, als «Vandalen die öffentliche WC-Anlage bei der Post Flims Dorf in Brand setzten». Dabei entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken. Die Gemeindepolizei hatte den schwarzen Rauch, der aus der WC-Anlage kam, bei einem nächtlichen Kontrollgang bemerkt. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden, ein noch grösserer Schaden so verhindert werden. «Es kann nicht sein, dass öffentliche Infrastruktur derart zerstört wird und der Steuerzahler für den Schaden aufkommen muss. Die Gemeinde wird alles daransetzen, die Täterschaft zu ermitteln und anschliessend zur Rechenschaft zu ziehen», schrieb der Gemeindevorstand im amtlichen Teil der «Ruinaulta» Ende Januar.

Wie die Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte, konnte sie die Fälle in der Zwischenzeit aufklären. Die vier geständigen Jugendlichen würden nun an die Jugendanwaltschaft Graubünden verzeigt. (ivk)