In Graubünden und Glarus häufen sich die Einbrüche
Im Oktober ist es sowohl in Graubünden als auch in Glarus zu vielen Einbrüchen gekommen. Der Kantonspolizei Glarus wurden bisher 14 Einbrüche gemeldet, der Kantonspolizei Graubünden deren 20.
Der grösste Teil der Delikte in Graubünden wurde in Chur begangen, wie die Medienstelle der Kantonspolizei Graubünden auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA schreibt. Betroffen gewesen seien Veloräume, Wohnungen sowie Gewerbebetriebe. Auch im Engadin habe es Vorfälle gegeben.
Zuletzt vermeldete die Kantonspolizei Graubünden am Mittwoch, dass in Cinuos-chel – einer Fraktion der Oberengadiner Gemeinde S-chanf – Diebesgut im Wert von mehreren zehntausend Franken sichergestellt wurde. Bei einer Kontrolle am Samstagabend entdeckten die Polizeikräfte im Laderaum eines Lieferwagens zahlreiche Baumaschinen. Die Ermittlungen ergaben, dass die mitgeführten Gegenstände aus vier Diebstählen im Oberengadin stammen. Es konnten mehrere Dutzend hochwertige Baumaschinen und zwei E-Bikes sichergestellt und den sechs geschädigten Parteien bereits wieder zurückgegeben werden. Die Staatsanwaltschaft Graubünden ordnete die vorläufige Festnahme der drei rumänischen Staatsangehörigen im Alter von 32, 38 und 46 Jahren an. Sie wurden nach einer Bezahlung eines Depositums und einer Wegweisung durch das Amt für Migration und Zivilrecht Graubünden aus der Haft entlassen.
Einbrüche in Schulhäuser in Glarus
In Glarus wurden Einbrüche im Schulhaus Linth-Escher in Niederurnen und in der Primarschule Netstal gemeldet. Die Täterschaft entwendete gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei Glarus vom Donnerstag Geld.