In Fläsch hat ein Wilderer zugeschlagen
Die Kantonspolizei Graubünden habe die Ermittlungen wegen einer Jagdkontravention in Fläsch aufgenommen, berichtet der «Sarganserländer». Laut der Zeitung hörte ein Landwirt vor einigen Tagen nach Einbruch der Dämmerung einen Schuss. Sofort fuhr er in die vermutete Richtung und sah in der Nähe des Rheindamms ein Auto schnell davonfahren. Der Landwirt habe versucht den Autofahrer abzufangen, was aber nicht gelang, heisst es weiter. Im Dorf wurde dieser dann nochmals gesichtet, konnte aber auch nicht aufgehalten werden.
Am nächsten Morgen fand die Wildhut am besagten Ort nur noch Blut vor. Der mutmassliche Wilderer muss das geschossene Tier also sogleich verladen oder später in der Nacht abgeholt haben. Um was für ein Tier es sich handelte, konnte laut dem «Sarganserländer» aufgrund der Spuren nicht festgestellt werden.
Mutmasslicher Schütze kennt die Region vermutlich
Wer an diesem Abend etwas Beobachtet habe, solle sich bei der Kantonspolizei Landquart melden. Wie der Landwirt sagt, handelt es sich beim Auto des mutmasslichen Schützen vermutlich um einen silbernen Skoda Octavia Kombi oder ein ähnliches Fahrzeug. Die Nummernbeleuchtung sei ausgeschaltet gewesen oder die Nummern gar entfernt worden.
Laut Landwirt könnte sich der Schütze in der Region gut auskennen. Das vermutlich gleiche Auto wurde schon öfters in der Gegend beobachtet. (rac)