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Graubünden

Im Walensee ertrunken

Südostschweiz
02.06.2020, 17:35 Uhr

Die Kantonspolizei St. Gallen hat am Montag kurz nach 15.30 Uhr die Meldung von Hilferufen im Bereich des Frauenbads Walenstadt erhalten. Aufgrund dieser Meldung wurden der Seerettungsdienst, mehrere Polizeipatrouillen sowie die Polizeitaucher und die Rega aufgeboten.

Wie sich herausstellte war ein 27-jähriger im Kanton St. Gallen wohnhafter Syrer mit zwei ebenfalls im Kanton St. Gallen wohnhaften Kollegen mit einem Gummiboot auf dem See. Wie die Kantonspolizei St. Gallen am Dienstag mitteilte, begab sich der Mann ins Wasser und begann um Hilfe zu rufen. Danach tauchte er unter und wurde seither nicht mehr gesehen. Trotz intensiver Suche, unter anderem auch unter Zuhilfenahme von Drohnen, konnte der Mann am Montag nicht aufgefunden werden. Bei Einsetzen der Dunkelheit musste der Einsatz abgebrochen werden.

Identifizierung steht noch aus

Am Dienstagmorgen, beim ersten Tageslicht, wurde die Suche fortgesetzt. Mehrere Polizeipatrouillen durchsuchten zu Fuss den Uferbereich. Der Polizeihelikopter unterstützte diese Suche aus der Luft. Auch die Polizeitaucher standen wieder mit mehreren Teams im Einsatz. Die Kantonspolizei Zürich unterstützte die Suche mit einem Sonarboot.

Kurz vor 15 Uhr konnte dank dem Sonar ein möglicher menschlicher Körper in 38 Metern Tiefe, 270 Meter vom Ufer entfernt ausgemacht werden. Die anschliessend abgetauchten Polizeitaucher der Kantonspolizei St. Gallen konnten am Seegrund eine leblose männliche Person antreffen. Gemäss ersten Erkenntnissen und einer Mitteilung vom Dienstag dürfte es sich um den vermissten Mann handeln. Die genaue Identifizierung und die Ermittlungen zur Todesursache stehen noch aus. (so)

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