«Ich will mich stets weiterentwickeln»
Bibi Vaplan hat etwas geschafft, das gar nicht so einfach ist: Sie hat mit ihrer Single «Milli bels guottins» in den Schweizer Charts den siebten Platz erreicht – und das, obwohl sie auf Rätoromanisch singt. Die Chart-Platzierung zeigt deutlich, dass sich Bibis Musik auch ausserhalb der Kantons- und Sprachgrenze grosser Beliebtheit erfreut.
«Das hat mich sehr überrascht», sagt Bibi Vaplan im Interview mit «suedostschweiz.ch». «Denn oftmals sagte man mir: ‹Mit romanischen Songs landet man nicht in der Schweizer Hitparade.› Ich konnte das Gegenteil beweisen. Und das hat mich riesig gefreut.»
Wenn der Kampf sich lohnt
«Milli bels guottins» war ein hartes Stück Arbeit. Es war ein Song, an dem Bibi und ihr Team lange gefeilt haben. Ein Song, der in seiner ursprünglichen Version an ältere Songs erinnert. Ein Song, in dem das Klavier den Gesang begleitet. Doch dann haben sie den Song überarbeitet. Und weiter daran gearbeitet. Bis es schliesslich passte. «Diese Melodie, diese elektronischen Klänge, dieser Drive ... es war ein langer Weg, bis wir da waren, wo wir sein wollten», betont nämlich die Musikern. Die Chart-Platzierung sei eine schöne Belohnung für die ganze Mühe. «Wenn man für etwas kämpft, das einem wichtig ist, kann man viel erreichen.»
Zwei Jahre hat Bibi Vaplan am Album «Cler Cler» gearbeitet. «Ich habe mir bewusst Zeit gelassen. Einen Luxus, den man sich eigentlich nicht leisten kann. In der heutigen Zeit muss immer alles so schnell gehen. Die Produktion des Albums soll dabei auch nie zu viel kosten und gleichzeitig doch ‹mega gut› sein. Indem ich mir mehr Zeit gab, steuerte ich diesem Trend entgegen.»
Deshalb heisst das Album «Cler Cler»: