Herausforderungen in Sicht
Die Gruppe versammelte sich in einem ehemaligen Schulzimmer, und das Vereinspräsidium mit Anka Topp und Christof Hegi führte wie gewohnt durch die Sitzung und alle Geschäfte des Vereins. Vor fünf Jahren gründeten engagierte Kulturmachende die Kulturallianz mit dem Ziel, die Region Davos Klosters kulturell weiterzuentwickeln. Derweil verzeichnet der Verein 21 institutionelle sowie knapp 50 Einzel- und Paarmit-gliedschaften und konnte zuletzt seine Fühler in Sachen Jugendorganisationen und Forschungseinrichtungen ausstrecken: Die Jugendmusik Davos sowie der Forschungsbetrieb CK Care, auch in der Wissensstadt Davos engagiert, sind jüngst zur Kulturallianz dazugestossen.
Aus dem Jahresbericht
Die Kulturallianz als ein Zusammenschluss von Kulturinstitutionen, Kulturschaffenden und Kulturinteressierten verfolgt mit ihrer Arbeit vier Ziele: 1. mehr Raum für Kultur schaffen, 2. Vernetzen, austauschen, koordinieren, 3. Kultur sichtbar machen und 4. gemeinsame Anliegen vertreten. Anhand dieser Positionen führte Präsidentin Anka Topp den Jahresbericht 2021 aus: «Nachdem wir 2020 mit dem riesigen Projekt Kulturplatz Davos beschäftigt waren, haben wir uns im vergangenen Jahr wieder um unsere eigenen Projekte kümmern können: Der regionale Kulturkalender ist nun am Eventkalender der DDO angeschlossen, und Informationen werden unkompliziert ausgetauscht, Kulturallianz-Säulen sorgen für einen auffälligen Hingucker in Sachen Kulturwerbung, derzeit beispielsweise im Rahmen der 800-Jahr-Feier in Klosters oder auf dem Arkadenplatz in Davos. Ausserdem erfreuen sich die Bücherbox am Silvrettaplatz und die Kulturbox in Klosters weiterhin reger Beliebtheit. Die neue Ausstellung ‹Fresh Air› von Rosemary Singleton Rauber wird diesen Freitag, 10. Juni, um 17 Uhr mit einer Vernissage an der Kulturbox Klosters eröffnet.» Der regionale Kulturkalender und das Organsationstool, eine Software, welche dieses Angebot im Hintergrund möglich macht, würden von diversen Kulturmachenden der Region für ihre Projektarbeit rege genutzt und die Applikationen bedürfnisorientiert stetig weiterentwickelt. Kulturpolitisch sei es 2021 eher ruhig geblieben, was aber sicherlich nicht von Dauer sein dürfte, hiess es weiter.