Getötete Frau in Mollis: Schuss war unbeabsichtigt
Der Fall rüttelte einen ganzen Kanton auf: Am Nachmittag des 30. Mai kam es in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Südstrasse in Mollis zu einer Schussabgabe aus einer Handfeuerwaffe. Eine 25-jährige Schweizerin wurde getroffen und verstarb vor Ort. Ihr Lebenspartner, ein 28-jähriger Schweizer, alarmierte darauf die Rettungskräfte.
Aufgrund der bisherigen Untersuchungsergebnisse gehen Polizei und Staatsanwaltschaft von einer ungewollten Schussabgabe und damit von einem Unfallereignis aus, wie die Kantonspolizei Glarus mitteilt. Der 28-jährige Schweizer, welcher in der gemeinsamen Wohnung durch die eintreffenden Polizeikräfte verhaftet wurde, ist inzwischen aus der Haft entlassen worden.
Die genauen Tatumstände sind Gegenstand der laufenden Untersuchung der Staatsanwaltschaft unter Einbezug der Kantonspolizei Glarus, des Forensischen Instituts Zürich sowie des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Zürich.