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Graubünden

Gesucht: Der hässlichste Kreisel von Graubünden

Zwischen Rosthaufen und Gartenzwerg. Gesucht wird der offiziell hässlichste Kreisel Graubündens. Für ein paar Inspirationen sorgen wir hier – dann seid ihr gefragt.
Karin Kluser
12.05.2026, 14:00 Uhr

Für den Verkehr gelten Kreisel als praktisch. Doch wenn es zur runden Fläche in der Mitte kommt, mangelt es manchen Gemeinden einfach an Kreativität, während andere davon nur so sprühen oder gar zu viel haben.

In der Schweiz gibt es bereits einige Exemplare, die mit ihrer Hässlichkeit beinahe Kultstatus erreicht haben. Würdige Vertreter Graubündens fehlen allerdings noch. Sendet die Bilder eurer hässlichsten Kreisel bis spätestens Dienstag, 25. Mai, an redaktion@suedostschweiz.ch. Einige umstrittene Modelle findet ihr bereits hier.

Ein paar Inspirationen aus dem Kanton

Die Messlatte ist hoch – diese hässlichen Kreisel haben schweizweit die Nase vorn

In der Schweiz gibt es einige mehr oder weniger kreative Kreisel, die bereits besondere Auszeichnungen erhalten haben. Hier einige besondere Exemplare.

Gaggikreisel in der Au, St. Gallen – (noch) unangefochtene «Schönheit»

Rosthaufen, Hundehaufen, Kackhaufen: Die Spitznamen dieses Kunstwerks in der Au, SG, sind vielfältig. Offiziell heisst es «Knotenpunkt» und beglückt die Auerinnen und Auer bereits seit 2008 an der Hauptstrasse mitten im Dorf. Beim «Blick» wurde das Werk 2020 zum hässlichsten Kreisel der Schweiz gewählt. Weiter ist das besondere Konstrukt mit «Arbeitsplatz», «Lebensraum» und «Heimatort» beschriftet.

Brisant: Ein Knotenkreisel mit Schriftzügen war auch in Laax geplant. Das Bundesgericht pfiff das Vorhaben jedoch 2020 zurück, weil es Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu sehr ablenken würde.

Kreisel beim City West in Chur – grau, grauer am grausten

Graue Betonwand mit grauem Steinbock. Auch ein Bündner Kreisel hat es bereits in eine Finalrunde der hässlichsten Kreisel der Schweiz geschafft. Beim «Tages-Anzeiger» erreichte das Werk allerdings «nur» den letzten von sieben Plätzen.

Der «Cucaracha-Kreisel», Pfäffikon, SZ – eine Hommage an die Leere

Atmosphärische Stimmung oder fehlende Kreativität? Wie auch immer – Schottergärten sind in der Schweiz zunehmend verboten – unter anderem wegen negativer Auswirkungen auf die Biodiversität. Möglicherweise gilt dieses Kunstwerk bei einigen regionalen Zeitungen deshalb als Spitzenreiter der Hässlichkeit.

Ameisenkreisel von Lonay, VD – der Sieger aus der Romandie

In der Westschweiz mag man keine Ameisen. Zumindest wenn es nach Leserinnen und Lesern von «Tribune de Genève» und «Matin Dimanche» geht. Das Insekt in Lonay im Kanton Waadt gilt als besonders skurril und wurde bei der Publikumswahl 2018 zum hässlichsten Kreisel Westschweiz gewählt.

Eure hässlichsten Kreiselbilder sind gesucht

Ob rostige Kunstwerke, traurige Betoninseln oder komplett überladene Verkehrsinszenierungen. Hat eure Umgebung den hässlichsten Kreisel in ganz Graubünden? Schickt uns dazu eure Kandidaten an redaktion.online@somedia.ch. Einsendeschluss ist Dienstag, 25. Mai.

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