Freiwillige pflanzen rund 250 Bäume im Rheinwald
Rund 250 junge Bäumchen schlagen diese Tage Wurzeln im Rheinwald: 22 freiwillige Helferinnen und Helfer pflanzen an drei Arbeitstagen im Mai 100 Arven, 100 Lärchen und 50 Bergahorne im Gebiet Tröswald zwischen Hinterrhein und dem Nordportal des San-Bernardino-Tunnels. Dort hat ein Föhnsturm im Oktober 2023 über drei Hektaren Schutzwald zerstört. Nun habe sich der Verein Arven fürs Rheinwald gemeinsam mit Revierförster Marius Furler der Wiederaufforstung angenommen, wie es in einer Medienmitteilung heisst.
Vorteil der Mischung dieser drei Baumarten sei einerseits die Förderung der Biodiversität, weil unterschiedliche Tier- und Pflanzenarten Lebensraum fänden. Andererseits seien solche Mischbestände widerstandsfähiger gegenüber Schädlingen und Krankheiten. Das erhöhe die Anpassungsfähigkeit des Waldes an den Klimawandel.
Weil der Tröswald Wildtieren Schutz, Nahrung und Ruhe bietet, müssen die neu gepflanzten Bäume gemäss Mitteilung noch über längere Zeit vor Wildverbiss geschützt werden. Deshalb verbaue der Verein alleine für den Schutz des Bergahorns 150 Pfähle, 750 Meter Dachlatten und 200 Meter Knotengeflechtgitter. Sind die Bäumchen dann einmal gewachsen, seien sie «sehr wind- und sturmfest». Zudem werden ihre goldgelben bis orangefarbenen Blätter den Tröswald im Herbst «zu einem Juwel im Hinterrheintal verwandeln», wie der Verein schreibt. Die Organisation setzt sich bereits seit den 1970er-Jahren für die Aufforstung von Arven in der Region ein.