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Graubünden

Graubünden will mehr von Heidi

Die Heidifigur von der Zürcher Schriftstellerin Johanna Spyri soll zur Stärkung der touristischen Wertschöpfung beitragen. Unter anderem mit erlebbarer Geschichte.
online@suedostschweiz.ch
22.05.2024, 17:22 Uhr
gestern um 16:56 Uhr

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) bewilligt das Projekt «Johanna Spyris ‹Heidi› – touristische und kulturelle Inwertsetzung der Geschichte und deren Autorin». Eingereicht wurde das Projekt durch die Heidi-Stiftung, Zürich Tourismus und Graubünden Ferien. Es geht dabei um die Stärkung der Literatur- und Kulturangebote in Graubünden und Zürich.

Ziel des Projektes sei die touristische und kulturelle Inwertsetzung von «Heidi und Johanna Spyri» als Unesco-Weltdokumentenerbe für Gäste, die lokale Bevölkerung sowie für weitere Interessengruppen, schreibt Graubünden Ferien in einer Mitteilung. Es solle eine Verbindung zwischen dem dokumentierten, immateriellen Kulturerbe und erlebbarer Geschichte geschaffen werden. 

«Dafür sollen geeignete Erlebnisse und Schauplätze in der Heidi-Region, Graubünden sowie in der Region Zürich zugänglich gemacht werden». Das Projekt will zudem einen Beitrag zur Stärkung des Literatur- und Kulturangebotes in den Kantonen Graubünden und Zürich leisten. Und die Entwicklung von langfristigen Kooperationen unterschiedlicher Akteure fördern und so zur Stärkung der touristischen Wertschöpfung beitragen. 

«Hier kommt dem Heididorf in Maienfeld, der Originalschaustätte, aber auch den Aktivitäten des Heidiseums in Zürich, eine wichtige Rolle in der Kooperation der Angebotsentwicklung zu», so Graubünden Ferien. Entstehen sollen Angebote und Erlebnisse, die der heutigen Gesellschaft und den verschiedenen Anspruchsgruppen Rechnung tragen würden. 

Johanna Spyri hat mit ihren Heidibüchern die ganze Welt begeistert. «Heidi» ist ein Klassiker der Kinderliteratur, übersetzt in über 70 Sprachen und als Spiel- und Zeichentrickfilme auch in Bild und Ton umgesetzt ​​​​​​(red).

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