Die zentralen Fakten zum Eidgenössischen Schützenfest in Graubünden
Wie viele Personen werden an einem der beliebtesten Volksfeste der Schweiz teilnehmen? Wie viele Patronen werden verschossen? Und welches sind die Ursprünge des Eidgenössischen Schützenfests? Nachfolgend eine Übersicht mit den Antworten.
35'000 Schützen und 100'000 Zuschauer
Über einen Monat hinweg werden rund 35'000 Schützinnen und Schützen an der Veranstaltung teilnehmen. Der älteste Schütze ist 95 Jahre alt, die jüngste gerade einmal acht Jahre. Die Organisatoren erwarten 100'000 Zuschauerinnen und Zuschauer, wovon 94,5 Prozent aus anderen Kantonen anreisen.
5000 Helfer
Die Freiwilligenarbeit ist ein zentraler Pfeiler des Anlasses. Rund 5000 Helferinnen und Helfer unterstützen die Vorbereitungsarbeiten und den Betrieb während des Fests. Die Volunteers werden rund 150'000 Arbeitsstunden leisten.
Über zwei Millionen Schüsse auf 20 Schiessplätzen
Die Wettkämpfe finden auf rund zwanzig Schiessplätzen statt. Der Hauptschiessplatz befindet sich auf dem Rossboden in Chur. Die weiteren Anlagen liegen in Malans, Igis, Grüsch, Schiers, Küblis, Davos, Albula, Rona, Sufers, Thusis, Tomils, Rothenbrunnen, Bonaduz, Versam und Domat/Ems. Ein Schiessplatz befindet sich zudem ausserhalb des Kantons, nämlich in Walenstadt. Die Organisatoren schätzen, dass im Verlauf des Monats 2,2 Millionen Schüsse abgefeuert werden.
Elf Disziplinen
Das Eidgenössische Schützenfest umfasst insgesamt elf Disziplinen. Am beliebtesten ist das Schiessen auf die 300-Meter-Distanz, an dem rund 75 Prozent der Teilnehmenden starten. Erstmals an einem Schützenfest wird auf alle Distanzen geschossen: mit dem Gewehr auf 300, 50 und zehn Meter sowie mit der Pistole auf 50, 25 und zehn Meter. Zudem werden die Schiessstände zum ersten Mal komplett elektronisch betrieben, sodass die Resultate in Echtzeit übermittelt werden.