Die Kantonspolizei Graubünden jagt Matthias Schweighöfer – zumindest im Film
Der Streamingdienst Netflix schickt Matthias Schweighöfer im neusten Film « Army of Thieves» erneut auf Raubzug. Für seine Rolle als Tresorknacker Ludwig Dieter in Zack Snyders Blockbuster «Army of the Dead» wurde er vor allem international gefeiert.
«Army of Thieves» spielt Jahre vor den Ereignissen des Zombiefilms «Army of the Dead» und erzählt die Geschichte des jungen Dieter, einem einfachen Bankangestellten in einer kleinen Filiale, der mit seinem langweiligen Leben hadert. Bis er an eine Bande international gesuchter Bankenräuber gerät und sein Talent als Tresorknacker entdeckt. Zusammen mit seinen vier neuen kriminellen Freunden muss Dieter drei in Europa verstreute Tresore knacken. Und einer dieser sagenumwobenen Tresore befindet sich auch in Graubünden, genauer gesagt in St. Moritz.
Wenn Oberösterreich und Steiermark das bessere Graubünden sind
Mit «Army of Thieves» beehrt eine grosse Filmproduktion einmal mehr die Schweiz. Bereits zu Beginn des ersten Teasers, welcher vor drei Monaten erschien, wird mit einer Drohnenfahrt über St. Moritz bei Nacht geprotzt. Enttäuschend nur, dass es die einzig echte Aufnahme von St. Moritz bleibt. Die Szenen, die im luxuriösen Ferienort spielen sollen, wurden nämlich in Österreich gedreht.
Laut der Filmdatenbank IMDb sind die St. Moritz-Szenen am Hallstätter See und am Berg Loser in Altausee entstanden. Wie mehrere Setbilder beweisen, standen nebst einem grossen LKW und Autos von Interpol, auch die Fahrzeuge der Kantonspolizei Graubünden für den Film im Einsatz.
Insgesamt drei Tage wurden am Hallstätter See und am Loser in Altausee gedreht. «Man wollte St. Moritz nachstellen. Eigens für den Dreh wurde sogar ein Speedboot an den See gebracht», sagte ein Insider gegenüber der österreichischen «Kronen Zeitung».
«Army of Thieves» ist ab dem 29. Oktober auf Netflix verfügbar.