Die erste muslimische Superheldin feiert ihr MCU-Debüt
Die grosse Zeit der Avengers ist Geschichte. Mit der aktuellen vierten Phase des Marvel Cinematic Universe (MCU) bekommen wir es nun öfters mit neuen Heldinnen und Helden aus dem grossen Comicverlag zu tun. Im März feierte die Figur Moon Knight in ihrer gleichnamigen Serie ihr Debüt und in der im Juli startenden «She-Hulk: Die Anwältin» präsentiert sich zum ersten Mal die Cousine des Hulks der Zuschauerschaft. Bevor aber She-Hulk mit ihrer gleichnamigen Serie im August über die Bildschirme dieser Welt flimmert, steht aktuell eine Superheldin mit pakistanisch-amerikanischen Wurzeln im Rampenlicht: Ms. Marvel.
Zum Serienstart verraten wir euch einige Details der Serie, die Verbindungen zu den Comics und wie es mit der Figur im MCU weitergehen soll.
Die erste Muslima bei Marvel Comics
Im Gegensatz zu Captain America, Iron Man oder Spider-Man ist Ms. Marvel wohl nur der treuen Comicleserschaft ein Begriff. Denn die Figur feierte erst 2012 in der Comicreihe von Captain Marvel ihr Debüt. Die Prämisse der Autorin und Erschafferin G. Willow Wilson war, dass Ms. Marvel ein grosser Captain-Marvel-Fan ist und sich wünscht, «so stark und schön zu sein» wie sie, sich aber im Alltag gegen eine konservative Helikoptermutter, einen ehrgeizigen Vater und überfrommen Bruder durchsetzen muss.
Hinter der Identität von Ms. Marvel steht die pakistanisch-amerikanische Teenagerin Kamala Khan. Sie ist somit nicht nur die erste pakistanische Superheldin, sondern auch die erste Muslima bei Marvel Comics, die mit ihren ausserordentlichen Kräften für das Gute auf der Welt sorgen soll.
Gespielt wird Kamala von der gebürtigen Kanadierin Imam Vellani, die ihre Wurzeln ebenfalls in Pakistan hat. Für die 19-Jährige ist es die erste Schauspielrolle überhaupt.