Der singende Lokführer zieht eine positive Bilanz
Es scheint nicht die Woche der Glarner Sänger in den Musik-Castingshows zu sein. Nachdem der Netstaler Marcio Conrado am Samstag bei «Deutschland sucht den Superstar» (DSDS) die Heimreise antreten musste, hat es am Montagabend nun auch Hanspeter Zweifel bei der TV-Sendung «The Voice of Switzerland» erwischt.
Der Linthaler hatte in den sogenannten Battles gegen die Zürcherin Dianete Celmira Da Silva das Nachsehen. Sie nahm im letzten Jahr, wie Conrado dieses Jahr, bei DSDS teil, scheiterte dort jedoch in der zweiten Runde.
Noch nie davon gehört
Die beiden bekamen für ihr Gesangsduell von ihren Coaches, den «Büetzer Bueba» Gölä und Trauffer, das Lied «Shallow» verpasst. «Als wir euch den Song gezeigt haben, hast du aus der Wäsche geschaut, wie man als Lokomotivführer schaut: Du hast nur Bahnhof verstanden», sagte Trauffer scherzhaft zu Hanspeter Zweifel zur Songauswahl.
Während seine Duettpartnerin Da Silva bei der Songverkündigung «fast schon ein Rückwärtssalto machte», wie Zweifel sagte, kannte der 61-Jährige den Welthit und Gewinner eines Oscars von Lady Gaga und Bradley Cooper überhaupt nicht. «Im Moment habe ich keine Ahnung», sagte Zweifel während der Proben des Teams «Büetzer Buebe» im Hotel «Wetterhorn» in Meiringen/Hasliberg.
Der erste Schock verdaut
«Shallow» ist ein sehr gefühlvolles Duett, in dem speziell die Frau mit ihrer Stimme brillieren kann. «Dem Mann bleibt in dem Lied eigentlich nur die Begleitung», erklärt Zweifel. So sei die Songauswahl zuerst ein Schock für ihn gewesen. «Nachdem ich diesen verdaut hatte, dachte ich mir: Diese Herausforderung nimmst du an. Der Kämpfer in mir wurde geweckt, und ich wollte mein ganzes gesangliches Repertoire zeigen. Das Lied wurde weltweit schon in diversen Castingshows gesungen, und mein Ziel war es, eine der besten Versionen überhaupt daraus zu machen.»