Der neue Marvel-Antiheld leidet an dissoziativer Identitätsstörung
Seit dem 30. März läuft auf Disney Plus die neue Marvel-Serie «Moon Knight». Somit ist sie nach «Wanda Vision», «The Falcon And The Winter Soldier», «Loki», «What If» und «Hawkeye» bereits die sechste Serie, die im Marvel Cinematic Universe (MCU) spielt. Die Serie macht aber einiges anders. Zum Beispiel lernen wir mit Moon Knight, gespielt von Oscar Isaac, eine völlig neue Figur im MCU kennen. Ausserdem sind die Figuren in der Serie verkopfter und komplexer gehalten und die Serie schlägt eine deutlich düsterere Tonalität an, als was man bisher von Marvel gewohnt war. Und im Gegensatz zu «Wanda Vision» oder «Loki» braucht man für die Serie keinerlei Vorwissen, da sie auf keinem vorangegangenen Film aufbaut.
Vor allem ist es aber ein Aspekt, der «Moon Knight» so aussergewöhnlich macht: Die Serie setzt sich nämlich intensiv mit dem Thema der mentalen Gesundheit auseinander. Um genauer darauf einzugehen, braucht es aber erst einmal das Wissen, wer die Figur Moon Knight überhaupt ist.
Wer ist Moon Knight?
Sein Comicdebüt feierte Moon Knight, der von Doug Moench und Don Perlin geschaffen wurde, im Marvel-Comicheft «Werewolf By Night» Nummer 32 von 1975. Bei Moon Knight handelt es sich um einen ehemaligen Söldner, der mit bürgerlichem Namen Marc Spector heisst. Seine Kräfte erlangt er durch den Kontakt mit dem ägyptischen Gott Khonshu, der ihm die Macht des Mondes verleiht.
Welche Superkräfte hat Moon Knight?
Diese Kräfte ermöglichen ihm, resistent gegen die meisten telepathischen Angriffe zu sein, in bestimmten Situationen in die Zukunft zu sehen und meist bei Vollmond über erstaunliche Kräfte, Schmerzunempfindlichkeit und Ausdauer zu verfügen.
Nebst seinen magischen Kräften besitzt Moon Knight auch über ausgezeichnete Fertigkeiten im Kampf. Für den Nahkampf benutzt er in der Regel eine besondere weisse Mondsichel. Auch Wurfmesser, Bomben und Gift sind Teil seines Arsenals.