Bündner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Carchauffeur im Engadin
Die Staatsanwaltschaft Graubünden bestätigte damit eine entsprechende Meldung der Onlinezeitung «20 Minuten» gegenüber Keystone-SDA. Gegen den Lenker des niederländischen Reisecars laufe ein Verfahren wegen des Verdachts der mehrfachen fahrlässigen Tötung. Zudem werde ihm mehrfache fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen.
Busunfall Susch
Der Reisecar war am vergangenen Donnerstagabend von Zernez in Richtung Susch GR unterwegs, als er bei der Örtlichkeit Less von der Strasse abkam und zur Seite kippte. Von den 45 niederländischen Staatsangehörigen an Bord wurden fünf getötet und die restlichen leicht bis schwer verletzt. Auch der Lenker selbst wurde verletzt. Über seinen Zustand sowie seinen derzeitigen Aufenthalt machte die Staatsanwaltschaft keine Angaben.
Der Unfall löste grosse Anteilnahme aus. Niederländische Behörden reisten daraufhin ins Engadin und trafen sich mit den Betroffenen. Diese werden in Spitälern in mehreren Kantonen sowie in Österreich behandelt.