Perfekter Start ins neue Jahr für die Bündner Hoteliers
Die Bündner Hotellerie ist schwungvoll ins neue Jahr gestartet: Sie verzeichnete das beste Januar-Ergebnis seit 2011. Gemäss den am Dienstag veröffentlichten Logiernächtezahlen des Bundesamts für Statistik zählte die Branche insgesamt rund 696'000 Hotelübernachtungen. Das entspricht gegenüber dem Januar des Vorjahres einem Plus von satten 17,8 Prozent, gegenüber dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre liegt der Zuwachs mit 19 Prozent sogar noch leicht höher. Ein perfekter Start für den Bündner Tourismus also, nachdem bereits im vergangenen Jahr das beste Logiernächteergebnis seit 2010 erzielt werden konnte.
Das WEF generiert in Graubünden jeweils weit über Davos Klosters hinaus Logiernächte in der sonst frequenzarmen Zeit nach dem Jahreswechsel.»
Luzius Stricker, Leiter Statistik und Register beim Amt für Wirtschaft und Tourismus Graubünden
Das WEF und die treuen Schweizer
Zum einen ist der ausgezeichnete Start ins 2023 auf die prächtigen Wetterverhältnisse zurückzuführen. Diese lockten im Januar Wintersportgäste in Scharen in die Bündner Berge. Zum andern spielt aber auch ein WEF-Sondereffekt eine Rolle: Das Jahrestreffen des World Economic Forum in Davos konnte im vergangenen Januar nämlich erstmals seit 2020 wieder Anfang Jahr durchgeführt werden. Zur Erinnerung: 2021 hatte das WEF aufgrund der Coronapandemie abgesagt werden müssen, ein Jahr später fand das Treffen der Reichen und Mächtigen corona-bedingt erst im Mai statt. Die Destination Davos Klosters konnte die Übernachtungszahlen im vergangenen Januar innert Jahresfrist denn auch um über 30'000 auf knapp 130'000 steigern, was einem Plus von 35 Prozent entspricht. Das WEF generiere in Graubünden aber jeweils weit über Davos Klosters hinaus Logiernächte in der sonst frequenzarmen Zeit nach dem Jahreswechsel, erklärt Luzius Stricker, Leiter Statistik und Register beim Amt für Wirtschaft und Tourismus Graubünden.