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Graubünden

Rheinquelle-Leuchtturm auf dem Oberalppass bekommt hohen Besuch

Südostschweiz
13.08.2024, 11:19 Uhr
gestern um 16:56 Uhr

Der Parallelbesuch findet am Montag, 19. August, statt, wie aus einer Medienmitteilung der Stiftung Leuchtturm Rheinquelle hervorgeht: Karin Mössenlechner, Botschafterin der Niederlande in Bern, und Corinne Ciceron-Bühler, Botschafterin der Schweiz in Den Haag, gehen auf Leuchtturmbesichtigung – aber nicht etwa gemeinsam. Mössenlechner reist zum höchstgelegenen Leuchtturm der Welt auf dem Oberalppass, Ciceron-Bühler schaut sich gleichzeitig dessen Original in Rotterdam an, das 14 Meter hohe «Lage Licht», das dort im Maritiem Museum zu finden ist. 

Die Leuchtturmbesuche der Botschafterinnen, die vor rund einem Jahr den Dienst in der Schweiz respektive in den Niederlanden angetreten haben, symbolisieren laut Mitteilung die enge Zusammenarbeit zwischen den beiden vom Rhein verbundenen Ländern. Es steckt aber noch mehr dahinter.

Schiffbarkeit des Rheins gibt Anlass zur Sorge

Mit ihrer Aktion wollen Mössenlechner und Ciceron-Bühler auch auf die Bedeutung eines sauberen und schiffbaren Rheins aufmerksam machen, wie die Stiftung schreibt. Dies sei sowohl für die Niederlande als auch für die Schweiz von entscheidender Bedeutung: Rund ein Drittel der Schweizer Importe gelangen über den Hafen von Rotterdam ins Land. «Doch die Schiffbarkeit des Rheins gibt Anlass zur Sorge.» 

Traditionell sei der Rhein ein Gletscherfluss, der von Schmelz- und Regenwasser gespiesen werde. Doch mittlerweile wandle er sich rasch zum reinen Regenfluss. Der Besuch vom 19. August unterstreiche die Bedeutung der niederländisch-schweizerischen Zusammenarbeit auf der Suche nach Lösungen hinsichtlich der Klimaanpassung. Gemeinsame Anstrengungen seien für eine nachhaltige Zukunft unerlässlich.

Botschafterin Mössenlechner wird bei ihrem Besuch auf dem Oberalppass begleitet von Nationalrat Martin Candinas, Gemeindepräsident Martin Cavegn und Leuchtturm-Stiftungsratspräsident Hanno Wyss, wie es in der Mitteilung weiter heisst. (jfp)

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