Betrugsversuch durch falsche Polizisten
Vergangenen Donnerstag erhielt eine Frau in der Gemeinde Glarus Süd einen Anruf eines vermeintlichen Polizisten, der sich als Polizist ausgab, wie die Kantonspolizei Glarus in einer Mitteilung schreibt. Demnach habe der Anrufer Schweizerdialekt gesprochen und verwickelte die alleinstehende Frau in ein Gespräch. Der Anrufer fragte die Frau nach ihrem Kontostand und der Kontonummer, worauf er von der Frau jedoch keine Antwort erhielt. Daraufhin wurde das Gespräch beendet. Ein weiterer Anruf erfolgte am Tag darauf in der Gemeinde Glarus Nord. Auch hier kam es dank dem richtigen Verhalten der angerufenen Person zu keinem Schaden.
Die Kantonspolizei Glarus rät daher folgendes:
- Geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten, Passwörter oder Angaben zu Ihren persönlichen finanziellen Verhältnissen preis.
- Seien Sie misstrauisch, wenn Sie ein angeblicher Polizist dazu bringen will, Bargeld abzuheben, zu zahlen oder an Unbekannte zu übergeben. Die Polizei verlangt nie Bargeld am Telefon.
- Deponieren oder verstecken Sie nie Bargeld an öffentlich zugänglichen Orten. Die Polizei fordert Sie nie zu solch einem Vorgehen auf.
- Im Zweifelsfall legen Sie auf und melden den verdächtigen Anruf der Polizei.
Sinnvoll ist auch, wenn Angehörige mit älteren Verwandten über die Betrugsmasche der falschen Polizisten sprechen und sie so sensibilisieren.
Weiterführende Informationen zum Thema «Telefonbetrug» sind in der entsprechenden Broschüre der Schweizerischen Kriminalprävention auf www.skppsc.choder auf www.telefonbetrug.chzu finden.