Badeunfall: Mann muss reanimiert werden
Kurz vor 16 Uhr ging am Samstag bei der Kantonspolizei Graubünden die Meldung ein, dass ein Mann, nach einer Abkühlung im Lago di Poschiavo, nicht mehr aus dem Wasser aufgetaucht sei. Nach ersten Erkenntnissen ist der 54-jährige Italiener freiwillig ins Wasser gestiegen und konnte sich aus noch ungeklärten Gründen nicht mehr selbst hinausbegeben, wie es in einer Mitteilung der Kantonspolizei Graubünden heisst.
Die Bündner Polizeiarbeit in Bildern 2022
Seine Bekannten und weitere Personen konnten den Hergang beobachten und haben direkt nach dem Mann gesucht. Zwei Mitarbeiter vom Amt für Jagd und Fischerei seien mit einem Motorboot ebenfalls an die Unfallstelle ausgerückt, heisst es. Der 54-Jährige sei in einigen Metern Tiefe gesichtet worden und durch eine Drittperson, welche zum Unfallzeitpunkt ebenfalls am Seeufer war, geborgen. Die Reanimation wurde eingeleitet und der Mann musste mit der Rega-Crew ins Kantonsspital Graubünden nach Chur geflogen werden. Der Mann erlitt durch den Badeunfall schwere Verletzungen. (red)