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Graubünden

Annelies Štrba erhält den Willy-Reber-Kunstpreis

Südostschweiz
30.09.2020, 04:30 Uhr
heute um 16:30 Uhr

Der Willy-Reber-Kunstpreis wird in der Regel alle zwei Jahre im Bündner Kunstmuseum in Chur vergeben und ist mit 30'000 Franken dotiert. Heuer zeichnet die Bündner Willy-Reber-Stiftung die Schweizer Fotografin und Videokünstlerin Annelies Štrba aus. Die Preisübergabe findet am Freitag, 2. Oktober, statt. Den Preis erhalten laut Mitteilung Künstlerinnen oder Künstler, die ein originelles Gesamtwerk der Bildenden Kunst geschaffen haben.

Štrba ist nach Pipilotti Rist die zweite Künstlerin, die mit dem Preis geehrt wird. Frühere Preisträger waren Hans-Ruedi Giger, Corsin Fontana, Franz Gertsch, Rolf Iseli und Beat Zoderer. In der Regel erwirbt die Willy-Reber-Stiftung auch eines oder mehrere Werke der ausgezeichneten Künstlerinnen oder Künstler und überlässt sie interessierten Museen zur Präsentation.

Motive aus dem Familienleben

Die im Jahr 1947 in Zug geborene Štrba ist ausgebildete Fotografin. Sie lebt heute abwechslungsweise in Richterswil, Ascona und Acregno. Bekanntheit erlangte Štrba durch ihre schwarz-weissen Fotografien mit Motiven aus dem eigenen Familienleben. Ihre Kinder waren die bevorzugten «Modelle».

Um die Jahrtausendwende begann Štrba, ihre Fotografien farblich und motivisch zu bearbeiten und digital zu verändern. Sie schafft damit geheimnisvolle, mystische Bilder, die für den aufmerksamen Betrachter eine Entdeckungsreise bieten. Oft erstellt sie Serien von Arbeiten. Werke von Štrba sind in Galerien und Museen in Europa, in den USA und in Japan ausgestellt worden. (red)

Öffentliche Preisverleihung
Freitag, 2. Oktober, 18 Uhr, Bündner Kunstmuseum, Chur.
Anmeldung unter der Telefonnummer 081 257 28 70.

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